Abschiebehäftlinge: 228 Hungerstreiks1999 zwölf SelbsttötungsversucheBRD, 28.09.2000 Rund 25.000 Ausländer haben sich nach Angaben von Innensenator Werthebach (CDU) in den Jahren 1997 bis 1999 in Abschiebehaft befunden. Dabei sei seit 1998 ein "deutlicher Rückgang der Anzahl von Einlieferungen in den Abschiebegewahrsam festzustellen", teilte Werthebach mit. Die durchschnittliche Haftdauer habe 16 Tage betragen, Fälle von besonders langer Haftdauer würden nicht statistisch erfasst. Weiter habe es 1998 drei und 1999 zwölf Selbsttötungsversuche von Inhaftierten gegeben. Hungerstreiks würden erst seit Beginn des Jahres erfasst; bisher sei es zu 228 Essensverweigerungen von durchschnittlich 14-tägiger Dauer gekommen. KNA, Tagesspiegel
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