Nomaden der Moderne: Heute keine Geschichte: Ein Besuch im Abschiebeknast in Berlin-KöpenickBerlin-Köpenick, 01.02.2003 Seit dem 20. Januar befinden sich 60 Häftlinge des Berliner Abschiebegefängnisses in Grünau in einem Hungerstreik. Die Verhandlungen mit der Anstaltsleitung haben bereits begonnen. Der SPD-Innensenator Körting erklärte unterdessen, unmögliche Forderungen könnten nicht erfüllt werden, das gelte insbesondere für den »menschlich nachvollziehbaren Wunsch« der Abschiebehäftlinge, in Deutschland zu bleiben. Verhandlungsspielraum gebe es hingegen bei der Frage der Vergitterung der Zellen und bei der Forderung nach einer sinnvollen Beschäftigung der Gefangenen. Die Hungerstreikenden fordern außerdem eine Verlängerung des täglichen Hofgangs von einer auf zwei Stunden sowie die »Beendigung der menschenunwürdigen Behandlung durch Polizeibeamte, Ärzte und Sozialarbeiter«. Ein Tschetschene befindet sich bereits in einem »kritischen Zustand«. Unterstützung erhalten die Häftlinge u.a. von der Initiative gegen Abschiebehaft, vom Flüchtlingsrat und vom Jesuitenflüchtlingsdienst.
Draußen
Wenn man im Köpenicker Abschiebeknast in der Grünauer Straße sitzt und eine Schar Wildgänse fliegt – aus Sibirien kommend – über das Gefängnis nach Südwesten –, dann ist es hier besonders gemein. Zur einen Seite blicken die Gefangenen auf die Dahme, wo man am anderen Ufer Villen mit großen Gärten sieht, gelegentlich fährt ein Schiff auf dem Fluß vorbei. Gleich neben dem Knast ist ein Lidl-Supermarkt, auf der entgegengesetzten Seite eine Schrebergartenkolonie – deswegen heißt die Straßenbahnhaltestelle am Abschiebeknast Rosenweg. Die Briefkästen der Kleingärtner sind fast am Zaun des Gefängnisses angebracht. Ein Stück weiter befindet sich ein Badestrand.
Die etwa 5000 »Ausreisepflichtigen«, die jedes Jahr in Köpenick einsitzen, haben eine Stunde »Hofgang« am Tag. Marion, die Berliner Freundin eines von dort abgeschobenen Sibiriers aus Barnaul, erzählt: »Ich konnte Slava nur dreimal besuchen, dann war er plötzlich weg, aber viele sitzen dort bis zu 18 Monaten bis man sie in ihre Heimat deportiert. Aber ich muß sagen, daß Slava das geregelte Leben hinter Gittern körperlich ganz gut getan hat: Er hat nicht mehr gesoffen, regelmäßig gegessen, er mußte keine Angst mehr haben, daß sie ihn als Illegalen schnappen, das war ja bereits geschehen, und dann hat er dort auch viel geschlafen. Leider durfte ich ihm nichts Selbstgemachtes in den Knast mitbringen. Bei den Büchern haben sie den Umschlag abgenommen. Die fünf Zellengenossen von Slava hatten Handys, und sie haben ihn gelegentlich telefonieren lassen, vor allen Dingen konnte ich ihn dadurch anrufen – bis irgendwann alle Telefonkarten von denen leer waren. Wenn man sie besuchen will, muß man am Gefängnistor klingeln und ihren Namen sowie ihre Gefangenennummer sagen. In keinem deutschen Amt habe ich bisher so eine Höflichkeit erlebt wie dort bei den Beamten in der Wache. Wie bei allen Behörden bekommt der Besucher eine Wartenummer. Am Wochenende ist die Warteschlange für die wenigen Gesprächskabinen sehr lang. Man kann sich in diesen Glaskästen nicht berühren, nur miteinander sprechen. Beim ersten Mal erwartete ich, Slava in einem gestreiften Sträflingsanzug dort sitzen zu sehen, die Häftlinge tragen aber ihre eigenen Klamotten«.
Es sitzen auch viele Frauen im Abschiebeknast, sie werden u.a. von der 1995 gegründeten Gruppe »Kiralina« betreut, die ihnen z.B. Päckchen schickt – mit Kosmetika, Obst, Kaffee, Tabak etc. Am 2. November veranstaltete die »Initiative gegen Abschiebehaft« eine Kundgebung vor dem Köpenicker Abschiebeknast. Es kamen etwa 100 Demonstranten, die erfahrenen Aktivisten unter ihnen waren warm gekleidet und hatten Thermosflaschen mit heißem Tee dabei.
Einige trugen Transparente, auf denen sie gegen die Inhaftierung von Nichtkriminellen protestierten. Andere verteilten Flugblätter, in denen sie zu ihrem nächsten »Antirassistischen Einkauf« (zusammen mit legalen Flüchtlingen in einem »Extra«-Supermarkt in der Schönhauser Allee) aufriefen. Mit einem Lautsprecherwagen wurden die Häftlinge im Gefängnis über die Kundgebung informiert – auf Russisch, Türkisch, Hindi und Arabisch. In den Reden ging es u.a. um die Klagen der Inhaftierten: Viele leiden unter Alpträumen, Depressionen und Selbstmordgedanken, sie klagen über Willkür und Schikanen der Behörden. Jährlich treten etwa 400 Abschiebehäftlinge aus Protest gegen ihre Inhaftierung in einen Hungerstreik. Hinter mehreren Fenstern winkten die Gefangenen mit weißen Tüchern den Kundgebungsteilnehmern zu. Die Gefängnisleitung ließ daraufhin alle Oberlichter schließen. Die Demoveranstalter konterten mit sechs Trommlern, die zunächst den durchgefrorenen Demonstranten ordentlich einheizten. Die nichtmilitante Atmosphäre wirkte auch auf die Polizisten, die in ihren Mannschaftswagen in der Nähe saßen, entspannend: sie griffen nicht ein. Nach etwa zwei Stunden entschwand die Mehrzahl der Protestierer in Richtung S-Bahnhof Spindlersfeld den Blicken der Gefangenen.
Drinnen
Als wir am frühen Nachmittag aus dem Knast traten, flog wieder ein Schwarm Wildgänse über unsere Köpfe – diesmal in Richtung Osten. Sie flogen sehr hoch, also wohl nicht in Richtung Müggelsee, sondern raus aus der Stadt. Der Tag hatte damit begonnen, daß ich um 10 Uhr mit einer Aktivistin aus der »Initiative gegen Abschiebehaft« am Bahnhof Hackescher Markt verabredet war, wir hatten vor, Sergej zu besuchen. Wie sollten wir uns erkennen? Ich trage einen langen schwarzen Mantel. Sie ebenso. Beide tragen wir Hosen, Rucksäcke und haben dunkle Haare. Und doch finden wir etwas: Sie ist an der Nase gepierct. Und einen schönen Namen hat sie auch: Anita Schaum. Ich muß an den Köpenicker Stolz, das Berliner Bürger Bräu: BBB, denken und daran, daß die Jungs im Gefängnis davon nur träumen können: Mit einem Bierchen in der Hand am Müggelseeufer im Sommer das Leben zu genießen. Wir fuhren mit der S-Bahn bis Grünau und von dort mit der Straßenbahn bis zum Rosenweg. Unterwegs erfahre ich über Sergej das Wenige, das Anita von ihm weiß. Es ist das, was er ihr erzählt hat und was wir glauben müssen. Siebzehneinhalb ist er, ein Bürschchen, ein Waisenkind, geboren in einem Dorf in der Ukraine. Er kam ohne Papiere nach Deutschland, vier Monate später wurde er geschnappt und sitzt seit neun Monaten hinter Gittern. Eigentlich soll die Haftdauer ein halbes Jahr nicht überschreiten: Nur, bei seinem ersten Verhör gab Sergej eine falsche Heimatadresse an, deswegen wurden die ersten Monate als »selbstverschuldet« nicht angerechnet. Anita nennt ihn »ein liebes Kerlchen«, ich stelle mir ein kleines trauriges Waisenkind vor und schüttelt bedauernd den Kopf. Wir wollen ihm was Leckeres mitbringen und gehen zum Lidl-Supermarkt neben dem Gefängnis, der von Menschen wie uns – d.h. Knastbesuchern – lebt. Am Mittwoch vormittag sind nur wenige Kunden im Laden. Anita sucht ein paar Sachen aus: Unter zwei Kilo muß es sein, fabrikverpackt und Glasflaschen sind nicht erlaubt. Eine große Tüte Chips landet als erstes im Einkaufswagen, gefolgt von Weihnachtsstollen, Schokolade und einer großen Colaflasche aus Plastik. Dazu noch ein rosafarbenes Gesichtswasser, weil wir kein Rasierwasser für ihn finden. Und weil Sergej ein Ukrainer ist, packe ich auch noch ein Stück Bauchspeck in den Wagen, dazu fällt mir eine Anekdote ein: Ein Ghanaese und ein Ukrainer sitzen im Zug, der eine ißt eine Ananas und der andere Speck. »Was ist das denn?« fragt der Ukrainer. »Ananas!« sagt der Ghanaese. »Darf ich mal kosten?« »Na klar, und was ist das?« »Speck!« »Darf ich auch mal kosten?« »Da gibt’s nichts zu kosten – Speck ist Speck!«
Wir klingeln an dem wenige Meter von einer Laubenpieperkolonie entfernten Wachhäuschen des Gefängnisses und werden hereingelassen. Im Raum steht ein Regal mit roten Körben, die alle Nummern haben. »Bitte in Korb 1 alles Mitgebrachte zur Kontrolle packen und die Pässe hier abgeben, bitte«. Danach gehen wir zu zweit in eine der Besucherkabinen, sie sieht aus wie eine große Telefonzelle, mit drei Holzstühlen auf unserer Seite, einem Stuhl auf der anderen Seite, dazwischen eine dicke Glasscheibe mit einer gelochten Metallplatte, durch die man sprechen muß. Bis Sergej gerufen wird, habe ich Zeit, um die Inschriften zu lesen, sie sind in unserer Kabine fast ausschließlich auf Russisch. »Der Sklave, der nicht bestrebt ist auszubrechen, verdient die doppelte Sklaverei«, »Rußlandvaterland«, »Tschetschenien. Grosnij. Idris. Siedlung Mitschurino«, »Rostov-am-Don, Oktober 2001«. Anita meint, daß wir eigentlich zu einer ungünstigen Zeit kämen, weil die Leute in der Nacht wach sind und am Tage schlafen, damit die Zeit schneller vergeht. Ihre Worte wurden vom verschlafenen Sergej bestätigt, der mit der Lidl-Tüte eintrat, sich hinsetzte und erst einmal verschlafen die Augen rieb.
Über diese Einkaufstüten lachte einmal Aljoscha, ein russischer Programmierer mit Green-Card: Er sei stolz, nach den Einkaufen bei Lidl durch den Prenzlauer Berg zu gehen, weil jeder dann sähe, er habe die Lebensmittel nicht geklaut.
Da ist er also, unser Sergej. Über 1,90 groß, Anabolika-Muskeln, große Hände, kindliches Gesicht. Lässiger Strandbadlook: Kniehose, T-Shirt, Socken und Badelatschen. Wir sind geschminkt. Der junge Mann ist nicht schön. Er blickt dauernd gehetzt über die Schulter, reibt sich das Gesicht, blickt mich mißtraurisch an. Anita meint später, Sergej habe auch ihr lange Zeit nicht getraut, sie hätte ja von der Polizei sein können. Die ukrainischen Bauern sind Unbekannten gegenüber sowieso nicht besonders aufgeschlossen. Und der Speck – vielleicht will ich ihn damit kaufen? lese ich in seinen Augen. Anita und er besprechen erst einmal den Stand der Dinge, seines Verfahrens, dann reden sie über den Sozialarbeiter, den Pfarrer und was mit seinen Papieren ist. Bald sind es sechs Monate in der zweiten Halbzeit, dann müßte er freigelassen werden, Anita hofft – noch vor Weihnachten. Der Pfarrer hätte bereits eine Unterkunft für ihn. Sergej bleibt zurückhaltend: Von Vorfreude hält er anscheinend nichts. Wird schon werden...
Er selbst erzählt: »Neulich haben sich drei Albaner mit Messern aufgeschlitzt. Erst der eine, sie haben ihn ins Krankenhaus gebracht, von dort ist er ...« Sergej lächelt verschmitzt und macht eine Handbewegung ... »abgehauen«. Er spricht deutsch, noch simpel, trotzdem sehr klar, und nur manchmal fragt er mich auf Russisch nach einem Wort. Als der erste Albaner weg war, folgten ihm die anderen zwei. Die hat er auf der Toilette in ihrem Blut liegend vorgefunden und dann um Hilfe gerufen. Noch etwas hat sich ereignet: Er wurde beschuldigt, ein Feuerzeug geklaut zu haben, man filzte ihn und fand nichts, trotzdem hängt an ihm seitdem ein Diebstahl. Seine Augen lachen wieder: »Habe ich etwa dieses verdammte Ding aufgegessen?«. Danach mußte er die Zelle und das Stockwerk wechseln, er will zurück auf die sechste Etage, die Kumpels dort gefallen ihm am besten, aber der Sozialarbeiter will nicht – es scheint ihm nicht zu gefallen, daß Sergej irgend etwas will.
Sein grimmiges Gesicht ändert sich plötzlich, und er wird wieder kindisch: »Ich habe mir ein persönliches Ziel gesetzt, in weitere drei Etagen verlegt zu werden«. Er zählt die Umzüge auf: Beim ersten Mal war es wegen einer Renovierung, beim zweiten Mal wegen des Feuerzeugs, beim dritten Mal, »da haben wir den Indianer erzogen.« Wir glauben falsch gehört zu haben und sind ganz Ohr. Also, nicht Indianer, sondern einen Inder, verstehen wir, nachdem Sergej den Mitgefangenen mit Zeichensprache beschrieben hat. Und warum? Der spuckte in der Kantine und viel zu laut sei er auch gewesen. Die Einzelheiten der Erziehungsmaßnahme wollen wir nicht wissen. Sergej erklärt nur: »Ich bin schon lange hier, es geht doch nicht ohne Action!«
Er hat uns das Interessanteste berichtet, jetzt darf ich die Fragen stellen. Was gibt es zum Essen? Zum Frühstück – dabei zeigt er mit seinen großen Fingern kleine Kästchen: Marmelade und Margarine, dazu Brötchen oder Weißbrot. Ich denke an diesen Bauernjungen, der das Feld bestellen muß und erst einmal ein vernünftiges Bauernfrühstück braucht. Und zu Mittag? Hier vergißt Sergej das Wort und zeigt, wie etwas eingewickelt wird. Teller, Tablett? Ah, eine Folie! »Eingewickelt in Folie eine Portion Kartoffeln und ein bisschen Fleisch, einen Joghurt, ein Stück Obst«. Er wiederholt es drei mal: »ein Stück Obst am Tag«. Zum Abend gibt es Brot, etwas Wurst und Schnittkäse. Anita fragt, ob das reicht. Zu spät, ich kann mich vor seiner Antwort nicht verstecken: Natürlich reicht es ihm überhaupt nicht. Wir besprechen, was ihm beim nächsten mal mitgebracht werden soll.
Und wieder Anita – sie meint es gut: »Na, Sergej, was ißt du am liebsten? Bananen, Apfelsinen, trinkst du gern Kaffee?« Der Kerl wird ganz rot im Gesicht und sagt: »Na alles, hör bitte auf!« Und er erzählt, daß es auf jeder Etage eine Küche gibt und sogar Wasserkocher, zwei Pfannen und Geschirr. Nur, was soll er kochen, ja, und Eier dürften wir ihm sowieso nicht mitbringen. Wie sieht‘s aus mit Taschengeld? Ganze 24 Euro bekommt jeder Häftling monatlich, der Laden ist eigentlich bloß ein Lagerraum in Keller, da geht immer einer aus der Zelle hin und bringt für die anderen was mit.
Was ist mit Spazierengehen und Fernsehen? Eine Stunde Hofgang am Tag, das ist alles. Ich bitte um genauere Beschreibung. Sergej zeichnet mit dem Finger drei zwanzig mal zwanzig Meter abgegrenzte »Zellen« auf – Betonboden, hohe Holzwände, wenn eine Etage mit dem Hofgang fertig ist, kommt die nächste dran.
Es gibt Fußball- und Volleyballnetze: »Die Bälle verteilt die Kirche, und die Pfarrer sind überhaupt in Ordnung«. Ein Fernseher steht in jeder Zelle. Wie viele Kanäle? »Ah, nicht so viele, 10 oder 15, ich hab sie nicht gezählt. Um zwei Uhr nachts ist Sendeschluß, lesen dürfen wir auch nur bis zwei«. Nach den Telefoniermöglichkeiten frage ich ihn nicht: Sergej hält ein Funkgerät fest in der Hand. Aber wer soll ihn anrufen? Plötzlich wird er munter, als ich ihn nach der Medizinversorgung im Knast frage: Darüber will er sprechen – schlecht sei sie. Der Zahnarzt zum Beispiel, wenn der einem eine Füllung verpaßt, dann macht er mal zuviel und ein anderes Mal zuwenig rein! Ihm ist das egal. Oder da war ein Georgier, der drei Wochen wegen eines schlechten Zahns Anträge gestellt hatte. Als er endlich zum Arzt durfte und zurückkam, erzählte er, daß der ihm zwei Zähne gezogen hatte, aber der entzündete sei dringeblieben. Anita und ich schütteln hilflos die Köpfe. Über sich berichtet Sergej: Seine Gastritis sei schlimmer geworden, aber der Doktor gibt ihm entweder die falschen Tropfen oder zu wenig. Und jetzt habe er auch noch überall Flecken auf dem Körper, die müßten doch irgendwie weg zu kriegen sein. Aber die Ärzte gäben sich keine Mühe: Man klagt über ein Augenleiden, wird aber nach Spandau zum Lungenröntgen gefahren. Anita sieht das Positive: Ist doch schön, eine kleine Spazierfahrt. Nichts da, erwidert Sergej, es gibt keine Fenster in dem Auto, dafür Metallsitze, er steht auf und zeigt uns, wie man nachher rumläuft. Der Wärter kommt, Sergej redet ihn merkwürdigerweise mit »Meister« an – unsere Besuchszeit ist um, nach einer kurzen Verabschiedung wird er vom grünuniformierten Meister in seine Zelle zurückgeführt.
Wir sind draußen und die Straßenbahn in Richtung Grünau fährt uns vor der Nase weg, also beschließen wir, bis Adlershof zu Fuß zu gehen.
* SVOBODA-Party – Benefizveranstaltung zugunsten der Abschiebehäftlinge im Köpenicker Knast: am 7. Februar 2003 im Mudd-Club, Große Hamburger Str. 17, Berlin-Mitte, 20 Uhr, Eintritt frei, Tanzen und Open-Stage für Lesungen und Musik.
Bitte mitbringen: Romane oder Zeitschriften (alle Sprachen, nur nicht unbedingt deutsch, Telefonkarten, Deutschlehrbücher, Spiele und Bälle, Männerkleidung, Lebensmittel, Tee und Kaffee originalverpakt.
Die Bücher werden in der Bibliothek der Haftanstalt den Inhaftierten zugänglich gemacht, die anderen Spenden durch die »Initiative gegen Abschiebehaft« direkt verteilt.
Weitere Informationen: http://www.abschiebehaft.de
http://www.fluechtlingsrat-berlin.de
http://www.jesuiten-fluechtlingsdienst.de Ekaterina Beliaeva, junge welt
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