Aktionstag gegen Abschiebehaft: Alle Aktionen"Tag der offenen Tür"BRD, 02.11.2002 Dokumentationen und Berichte vom Aktionstag: http://www.abschiebehaft.de/aktion/t284.htm
Presseerklärung zum Aktionstag:
http://www.abschiebehaft.de/presse/p281.htm
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Nürnberg
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AK Asyl d. ökumenischen Innenstadtkreises Nürnberg
Das Bündnis Aktiv für Menschenrechte (Nürnberg) wendet sich am 02.November 2002 ab 11 Uhr in der Fußgängerzone vor der Lorenzkirche mit einem Büchertisch an die Öffentlichkeit. Als Stadt der Menschenrechte machen wir auf das neu errichtete Abschiebelager der bayerischen Staatsregierung zur Behandlung Ausreisepflichtiger vor den Toren der Stadt aufmerksam und fordern die Abschaffung dieses inhumanen Lagers.
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Trier
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AG Frieden
Ab 11.00 Uhr Infoaktion für Schließung statt Verlegung des Abschieblagers Ingelheim nach Trier, am Pranger (Holzstraße/Hauptmarkt) in Trier
Kontakt: 0651-9941017 oder agf-trier@t-online.de
Presseerklärung des Flüchtlingsforums Trier: http://www.abschiebehaft.de/presse/p292.htm
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Hannover
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Abschiebeknastgruppe Hannover & Kooperative Flüchtlingssolidarität Hannover
Infostand von 12:00 bis 15:00 Uhr in der Fußgängerzone Osterstr. Ecke Limburgstr. und Mobilisierung zur Demonstration gegen Abschiebungen und Abschiebeknäste am 7. Dez. 2002 anlässlich des Jahrestages des Suizids von Arumugasamy Subramaniam im Abschiebeknast Hannover-Langenhagen
Demoaufruf: http://www.abschiebehaft.de/aktion/k278.htm
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Halle
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Karawane-UnterstützerInnengruppe
Infostand an der Ulrichkirche auf dem
Boulevard/Fußgängerzone
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Regensburg
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BI-Asyl Regensburg
von 10.00 bis 15.00 vor dem Alten Rathaus in Regensburg: Protestaktion mit symbolischer Darstellung eines Ausreisezentrums und eines Gefängnisses
sowie von 14.00 -17.00 Uhr eine Mahnwache der Arbeitsgemeinschaft "Pro Refugio Ratisbonensi" (verantw. Pastor Harro Renner, Tel. 0941 - 299 570) vor der Regensburger Justizvollzugsanstalt unter dem Motto "Abschiebungshaft abschaffen - Flüchtlinge nicht kriminalisieren"
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Rendsburg:
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Netzwerk Asyl Rendsburg
Der Vormittag des 02. 11.2002 ist freigegeben für verschiedenste Aktivitäten aus der linken und antirassistischen Protestkultur, von denen auf einer der Kundgebungen auf der nachfolgenden Demonstration berichtet werden soll. DEMO Ab 12 Uhr beginnt die Demonstration mit einer Auftaktkundgebung auf dem Theatervorplatz. WIE WEITER? Im Anschluss an die Demonstration soll unter dem Motto "(Wie?) weiter nach dem 2. November?" mit möglichst vielen AktivistInnen und DemonstrationsteilnehmerInnen eine Auswertung des Tages und der Versuch einer Perspektivdiskussion unternommen werden.
der Aufruf: http://www.netzwerk-asyl.de/pdf/rd-flugi.pdf
(als html: http://www.abschiebehaft.de/aktion/t203.htm )
der Aufruf zur Auswertungs- und Perspektivdiskussion:
http://www.netzwerk-asyl.de/pdf/nachtreffen.pdf
Aktuelles zum Stand der Mobilisierung:
http://www.netzwerk-asyl.de/pdf/aktuelles.pdf
Hintergründe, Materialien, Aufrufe in anderen Sprachen und aktuelles
findet sich auf http://www.netzwerk-asyl.de
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Berlin-Köpenick:
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Initiative gegen Abschiebehaft Berlin
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"Tag der offenen Tür" vor dem Abschiebeknast Köpenick
siehe auch http://www.abschiebehaft.de/kampagne/flugblatt_berlin.pdf
und http://www.abschiebehaft.de/aktion/t273.htm
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Ingelheim:
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Ingelheim Vorbereitungsbündnis
Tag der offenen Tür am Abschiebeknast in Ingelheim, 17.00 Uhr
"Die Würde der Mauer ist unantastbar"
"Am 2. November beginnt zugleich die bundesweite Kampagne gegen Abschiebungen, Abschiebeknäste und Abschiebelager. Auch in Ingelheim soll an diesem Tag mit einer Aktion gegen die Politik der Abschiebepraxis protestiert werden. Hinter den fünf Meter hohen Mauern des Ingelheimer Abschiebeknastes sind durchschnittlich etwa 50 Menschen inhaftiert. Inhaftiert, in einer als Hochsicherheitsknast konzipierten Einrichtung, weil sie sich angeblich ihrer Ausreisepflicht entziehen würden. Für die, die in den Genuss einer anwaltlichen Vertretung oder fachkundigen Beratung kommen, erweisen sich die Haftgründe bei Prüfung oft als unhaltbar. In 11 von 33 Fällen, denen sich ein Anwalt des Bündnisses gegen Abschiebehaft annahm, wurde die Entlassung aus der Haft angeordnet. Doch die Mauern bleiben in Beton gegossenes Symbol der europäischen Abschottungs- und Ausgrenzungspolitik. Kein Fleck, kein Kreidestrich darf diese Mauer aufgrund ihres hohen Symbolgehaltes beschmutzen, wie aus dem Innenministerium verlautete, und bei der letzten Demonstration im Juni diesen Jahres überaus deutlich wurde, als man die Mauer mit immensem finanziellen und personellen Aufwand schützen ließ. Währenddessen sind die Menschen dahinter inhumanen Lebensbedingungen ausgesetzt. Die Errichtung als Hochsicherheitsknast führt dazu, dass die Einzelzellen der Gefangenen bis auf ihre Stunde Hofgang verschlossen bleiben. Besuche dauern oft nur 20 Minuten, die Sicherheit geht vor. Der verzweifelte Protest der Gefangenen geht auch in Ingelheim bis zur Selbstverletzung. Ein gemeinsamer Protest von 16 Gefangenen, die sich nach dem Hofgang weigerten, in ihre Zellen zurückzukehren, wurde vor kurzem durch Polizeigewalt niedergeschlagen. Da der Konflikt um den umstrittenen Abschiebekomplex in Ingelheim sich praktisch in der „Reinhaltung“ der Mauer des Abschiebeknastes äußert, haben wir beschlossen, dieser Thematik am 2.11.2002 besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Ab 17 Uhr treffen wir vor der Mauer des Abschiebeknastes in Ingelheim und werden an diese Mauern der Festung Europa unsere Kritik und Forderungen projizieren. Bringt Transparente, Instrumente, aber auch geeignete Videos oder Dias und was euch sonst noch dazu einfällt, mit!
Die Alternative zu Abschiebeknästen und Ausreisezentren ist ihre Abschaffung."
Ingelheim Vorbereitungsbündnis, c/o Interkulturelles Zentrum, Rheinallee 3D, 55116 Mainz, Fax: 06131-905269.
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Berlin:
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"Ordensleute gegen Ausgrenzung" gemeinsam mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst
Gebets- und Mahnwache vor der Abschiebungshaft Berlin-Köpenick, Grünauer Str. 140, 15.00 Uhr (S 8/46 Haltestelle Grünau oder S 3 Haltestelle Köpenick, dann jeweils Tram 68, Haltestelle Rosenweg)
"Die Kluft zwischen Innen und Außen soll wenigstens im Ansatz durchbrochen werden: Durch die Erzählungen ehemaliger Abschiebungshäftlinge, durch den Anblick des Gebäudes, durch das Denken an und Beten für die Inhaftierten und durch den anschließenden Besuch einzelner in den Besuchskabinen."
Siehe http://www.jesuiten-fluechtlingsdienst.de
Presseerklärung des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes zum Aktionstag: http://www.abschiebehaft.de/presse/p282.htm
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Düsseldorf:
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Efa
Demonstration unter dem Motto "Labyrinth Fluchtweg" vor dem Rathaus-Vorplatz
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Tübingen:
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Bündnis gegen Abschiebehaft Tübingen
# ab 9 00 Uhr Besichtigung der "Abschiebehaft-Info-Zelle" (Abschiebe-Info-Box aus Holz "5,3 Quadratmeter Abschiebehaft") auf dem Marktplatz in Rottenburg
# 14 30 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz und anschließend "Samstagsspaziergang" zur Justizvollzugsanstalt Schloß 1
# Zwischenstationen, u.a. mit Blick über die Knastmauer auf die Abschiebehaftcontainer und Abschlußkundgebung vor der Knastpforte
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München:
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Münchner Flüchtlingsrat, Bayerischer Flüchtlingsrat, res publica
14.30-18.00 Aktion in der Fußgängerzone am Karlsplatz (Stachus), Mit Life-Protestfaxen ans bayerische Innenministerium gegen Ausreiselager und Beginn einer Unterschriftensammlung zur Unterstützung einer in den bayerischen Landtag einzubringenden Petition gegen Abschiebehaft
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Bayerisches Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft
16.00 Fürbittgottesdienst in der St.-Michaelskirche
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Leipzig:
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Abschiebehaftgruppe Leipzig
Sitzt mit uns! Ohne Grund... (aber gegen Abschiebehaft)
02.11.2002, 12.00 bis 15.00 Uhr, Willy-Brandt-Platz (LVB-Infopoint, gegenüber Bahnhof Westhalle)
Kontakt: ashg-lpz@gmx.de Abschiebehaftgruppen und Bündnisse
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